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Fantastisch, was uns eine britische Hundehotelbesitzerin im neuen SPIEGEL offenbart: Will jemand seinem Hund etwas richtig Gutes tun, so Jackie Ferrier, dann solle er die neue Executive Suite für seinen Vierbeiner buchen, mit Bodenheizung und Spielzimmer für umgerechnet 34 Euro. Abends bekommt er eine Geschichte vorgelesen, während er in einem echten Bett schlafen darf. „Mittlerweile sind wir durchgehend ausgebucht.“, erklärt Ferrier. „Manche Hunde wollen hier am Ende gar nicht mehr weg.“
Luxus, der Englands Überlegenheit nur zu gut demonstriert. Schauen wir nur mal in die Unterkünfte der britischen Ex-Kolonie Sudan. Nicht das Haustier lümmelt herum und hört dem Vorlesenden zu, nein, das eigene Kind liegt, nicht im Bett, wohl aber in seinem eigenen Blutdurchfall. Jackie Ferrier liest im weit entfernten England einem Hund aus einem Buch vor, hier in Afrika liest der Pfarrer die Gute-Nacht-Geschichte. „Manche Kinder kommen hier am Ende gar nicht mehr weg.“ Vorteil höchstens: die afrikanischen Unterkünfte sind und bleiben unschlagbar günstig.