Archiv für April 2008

gehirnerschütterung der woche

heute mit stefan schnoor vom vfl wolfsburg, der uns einen krachenden schläfenspalter präsentiert.

scheisse der woche

Das man sich nicht dauerhaft konzentrieren kann, das ist die Scheiße der Woche. Nie kann man stundenlang die Spannung halten, nie dauerhaft fit sein, nein, ständig lebt man in einer Sinuskurve, vormittags erreicht man den Höhepunkt, den man den restlichen Tag nicht mehr erreicht.

Gegen diese schleichende Ermüdung kommt man nicht mit Koffein an. Irgendwann an jedem Tag endet es so:

energieleistung der woche

heute wollen wir die zwei jungen studenten ehren, die vor über 40 jahren bei der rektoratsübergabe der universität hamburg mit einem transparent ins bild rückten, auf dem die professoren als unterschwellige nazis dargestellt wurden.

weil die professoren den text zuerst nicht lesen konnten, ging der festmarsch kurz weiter, wodurch ein fotograf dieses bild schießen konnte.

wir danken herzlich und fragen uns, ob man heute noch leute findet, vor denen man mit diesem transparent laufen müsste, oder ob der faschismus und seine einzelteile schnee von gestern sind. es scheint eher letzteres der fall zu sein, denn einen richtigen studentenprotest hat es schon länger nicht gegeben.

(ich spreche hier nicht vom besetzen irgendwelcher räume, die nach zwölf stunden protest-kaffeekochen wieder geräumt werden. zu etwas anderem scheint die voll in die leistungsgesellschaft integrierte bachelor-generation auch gar nicht fähig zu sein.)

es folgt daher zwangsverordneter geschichtsunterricht.


(man beachte die personen ab 1:05, speziell die stimmlage des politschen aktivisten und kurz danach den herren links im bild.)

this is unfiltered early ostdeutschland.

bild: dpa

tier der woche

eine typische tierfamilie des 21. jahrhunderts.
im hintergrund räumt der vati die großen brocken aus dem weg, damit der kleine seine umgebung erkunden kann.

quelle: bild.de

osten der woche

heute nacht liefen zwei junge kerle durch meine straße und begutachteten die parkenden autos. scheinbar war nichts für sie dabei, der eine beklagte sich über die vielen minderwertigen automarken. dann blieben sie vor zwei fahrrädern stehen, an denen sie sich zwei minuten zu schaffen machten und als das schloss geknackt war, fuhren sie auf ihren neuen rädern davon.
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später hab ich mir die frage gestellt, ob man als bürger nicht hätte sofort aktiv einschreiten müssen. hätte man blitzschnell die polizei anrufen sollen? was wäre dann geschehen? (mehr…)